Zur Förderung des Berufsstandes

2016 hat der Bundesrat den Berufsbildungsfonds des SFV (BBF) für allgemeinverbindlich erklärt. Der BBF gilt für alle Fahrlehrer in der Schweiz. Die Beitragserhebung erfolgt gemäss dem Berufsbildungsfondsreglement auf Basis des Systems für Administration, Registrierung und Information (SARI) der Vereinigung der Strassenverkehrsämter (asa).

Mit den Beiträgen aus dem BBF werden Projekte im Bereich der höheren Berufsbildung und der berufsorientierten Weiterbildung der Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer in der Schweiz finanziert. Leistungskatalog und Leistungsgesuch sind unter www.bbf-fahrlehrer.ch verfügbar. Weitere Informationen sowie eine Liste der bisher unterstützten Projekte, aber auch Antworten auf zahlreiche Fragen findet man ebenfalls auf der Website.

Zu unterstützende Projekte und Massnahmen müssen in jedem Fall der Weiterentwicklung und Förderung des Berufsstandes dienen und der gesamten Fahrlehrerschaft zugutekommen, wobei alle Ausbildungskategorien zu berücksichtigen sind.

Rechnungsstellung 2018

Aufgrund der anfänglich noch ausstehenden Rechnungsüberprüfung und wegen diverser Fragen beim SBFI hat sich die Rechnungsstellung des BBF im letzten Jahr verzögert. Diese wurde erst diesen April versendet. Zahlungspflichtig sind Fahrlehrer/innen, welche über einen Eintrag (Code 201) als Fahrlehrerin / Fahrlehrer im Führerausweis und im Beitragsjahr nach Art. 3, Abs. 1 der Fahrlehrerverordnung als Fahrlehrerin / Fahrlehrer tätig waren. Damit sich Personen, welche nicht in diesem Sinnen tätig waren, von der Beitragspflicht befreien können, ist der Rechnung ein Deklarationsformular beigefügt worden, mit welchem ein Befreiungsgesuch gestellt werden konnte. Befreiungsgesuche können nur bearbeitet werden, wenn diese ausreichend belegt sind. Aus den Belegen muss ersichtlich sein, dass die Gesuchstellenden nicht als Fahrlehrer/innen tätig waren.

Rechnungsstellung 2019 in Vorbereitung

Die Bearbeitung der Rechnungsstellung gestaltet sich aufgrund von Zahlungsausständen und teilweise intensiven Auseinandersetzungen nach wie vor aufwändig und wird daher noch längere Zeit in Anspruch nehmen.

Dennoch wird die Rechnung für den Beitrag 2019 im Oktober planmässig verschickt. Damit wird der ordentliche Zeitplan jetzt wieder eingehalten.

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Die Partnerorganisationen der Trägerschaft für die Revision des Berufsbildes (SFV und FRE) machen Nägel mit Köpfen: Gemeinsam und im Konsens sind wichtige Grundsatzentscheide gefällt worden, wie man den Fahrlehrer-Beruf in der Zukunft gestalten will.

Alkohol am Steuer: Wer trinkt, fährt nicht

Alkohol ist im Strassenverkehr ein unpassender Begleiter. Schon bei einer kleinen Menge verdoppelt sich das Risiko eines tödlichen Unfalls. Deshalb erinnert die BFU mit einer schweizweiten Präventionskampagne Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker an die Gefahr von Alkohol. Die BFU stellt den SFV-Mitgliedern Kampagnen-Material zur Verfügung, damit sie dieses den Fahrschüler/-innen abgeben können.

Fahrausbildung komplett neu konzipieren

Die BFU lanciert die Debatte über die Fahrausbildung der Zukunft. Klar ist: Die Fahrausbildung gilt es komplett neu zu konzipieren. Der Schweiz. Fahrlehrerverband SFV unterstützt das Ansinnen der BFU.