Trägerschaft macht vorwärts mit neuem Berufsbild

Die Trägerschaft der Revision des Berufsbildes Fahrlehrer/-in hat wichtige Weichen für das Projekt gestellt: An einer Sitzung in Bern stimmten die Vertreterinnen und Vertreter des Schweiz. Fahrlehrerverbandes SFV und der Fédération Romande des Écoles de Conduite FRE (Regionalverbände und Sektionen) unter anderem der Übersicht über die Handlungskompetenzen zu. Zudem beschlosss man, dass inskünftig wieder eine Eignunsabklärung eingeführt werden soll.

Die Revision des Berufsbildes schreitet rasch voran: Nachdem Fahrlehrer/-innen in Workshops im ersten Halbjahr 2019 ein neues Tätigkeitsprofil erstellt haben und gemeinsamen die spezifischen Tätigkeiten pro Kategorie erfasst wurden, tagte Ende August die sogenannte «Resonanzgruppe». Dabei wurden Aussenstehende einbezogen, um zu überprüfen, ob die so erstellten Tätigkeitsprofile den Bedürfnissen der Partner entsprechen. Die Rückmeldungen der Behörden und der anderen Marktteilnehmer / Partner zeigten, dass die Trägerschaft auf dem richtigen Weg ist.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Trägerschaftsorganisationen aus den Reihen des Schweiz. Fahrlehrerverbandes SFV und der Fédération Romande des Écoles de Conduite FRE konnten deshalb jetzt bereits wichtige weitere Weichenstellung vornehmen:

Sie stimmten unter anderem der Übersicht über die Handlungskompetenzen zu, welche einen Fahrlehrer/eine Fahrlehrerin inskünftig auszeichnen sollen. Nach diesem Grundsatzentscheid zur Übersicht über die Handlungskompetenzen können die zuständigen Arbeitsgruppen jetzt die Details erarbeiten.

Zudem stimmte die Trägerschaft im Grundsatz der Wiedereinführung einer Eignungsabklärung für Berufseinsteiger zu. Auch hier werden jetzt die Detailarbeiten aufgenommen, in denen festzulegen ist, wie eine solche Eigungsabklärung genau aussehen soll.

Noch offen ist hingegen, ob das Prüfungssystem in Zukunft (wieder) klassisch oder weiterhin modular aufgebaut werden soll. Während im klassischen Modell alle Kompetenzen abschliessend geprüft werden und die Ausbildung (d.h. der Weg zur Erlangung dieser Kompetenzen) nicht geregelt resp. dem freien Markt überlassen wird, werden im modularen Modell stets nur Teile der Kompetenzen überprüft: Indessen sind für dessen Schulung nur anerkannte Modulanbieter zugelassen.

Detaillierte und ausführliche Informationen zur Revsion des Berufsbildes folgen Im Schwerpunktdossier «Neues Berufsbild» im nächsten L-Drive Mitte Dezember 2019.

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