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Verkehrsunfälle 2021: Weniger Getötete, mehr Schwerverletzte

 Im letzten Jahr haben 200 Menschen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren und 3933 Menschen wurden schwer verletzt. Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hervor. Weiterhin problematisch ist die Entwicklung bei den E-Bikes: Die Unfälle nehmen zu.

Weniger Getötete und Schwerverletzte im ersten Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2021 wurden auf Schweizer Strassen insgesamt 86 Personen getötet. Auch bei den schwerverletzten Personen ist eine Abnahme zu verzeichnen. Bei den E-Bikefahrenden steigt die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten hingegen nach wie vor an.

Velofahrende gefährden sich oft selbst

Velofahrerinnen und Velofahrer, die gegen Verkehrsregeln verstossen, verursachen jedes Jahr rund 200 Kollisionen mit Schwerverletzten oder Toten. Meist sind die fehlbaren Velofahrenden selbst die Leidtragenden, wie eine neue Analyse der BFU zeigt.

Mehr Verkehrstote: Sicherheit muss wieder oberste Priorität haben

Die Zahl der Verkehrstoten und der Schwerverletzten im Strassenverkehr ist 2020 wieder angestiegen. Der Schweiz. Fahrlehrerverband SFV bekräftigt angesichts dieser traurigen Entwicklung seine Forderung, der Verkehrssicherheit wieder mehr Gewicht beizumessen. Fehlentscheide der letzten Jahre müssen korrigiert werden.

Erstmals weniger als 200 Verkehrstote in der Schweiz

2019 gab es erstmals weniger als 200 Verkehrstote in der Schweiz. Insgesamt 187 Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 3639 wurden schwer verletzt. Handlungsbedarf gibt es weiterhin bei den E-Bikes, wo die Zahl der schwerverunfallten Personen (Getötete und Schwerverletzte) erneut gestiegen ist.