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Motorradsaison: BFU befürchtet mehr Unfälle bei Jugendlichen

Auf Schweizer Strassen werden jedes Jahr rund 50 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer getötet, über 1000 schwer verletzt. Besonders gefährdet sind die Jungen. Die BFU befürchtet nun noch mehr Unfälle bei den 15- bis 17-Jährigen. Der Grund: Sie haben seit diesem Jahr Zugang zu leistungsstärkeren und damit schnelleren Motorrädern. Die BFU verstärkt deshalb ihre Präventionsmassnahmen.

Mehr Verkehrstote: Sicherheit muss wieder oberste Priorität haben

Die Zahl der Verkehrstoten und der Schwerverletzten im Strassenverkehr ist 2020 wieder angestiegen. Der Schweiz. Fahrlehrerverband SFV bekräftigt angesichts dieser traurigen Entwicklung seine Forderung, der Verkehrssicherheit wieder mehr Gewicht beizumessen. Fehlentscheide der letzten Jahre müssen korrigiert werden.

Teilrevision SVG: Den Menschen in den Mittelpunkt rücken

Der Schweiz. Fahrlehrer Verband SFV hat zur Teilrevision des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) sowie diverser Verordnungen Position bezogen. Er fordert den Bundesrat auf, im Zusammenhang mit E-Bikes, der Förderung umweltfreundlicher Technologien und dem automatisierten Fahren neben der Technik vermehrt dem Menschen Beachtung zu schenken.

Immer mehr schwerverunfallte E-Bikefahrende

Die Strassenverkehrsunfallstatistik des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) des ersten Halbjahrs 2020 verzeichnet einen weiteren Anstieg bei den schwerverunfallten E-Bikefahrenden. Damit setzt sich die Entwicklung der vergangenen Jahre fort. Der Schweiz. Fahrlehrer Verband SFV unterstützt deshalb die im Rahmen der Vernehmlassung zur SVG-Revision vorgeschlagenen Massnahmen. Allerdings werden weitere Massnahmen notwendig sein.

Achtung: Kinder überraschen auf der Strasse

In der Nähe von Kindern können Fahrzeuglenkerinnen und -lenker gar nicht vorsichtig genug sein und müssen mit allem rechnen. Plötzlich kann eine scheinbar sichere Situation brandgefährlich werden. Die BFU hat deshalb mit Unterstützung des Fonds für Verkehrssicherheit und der Polizei eine nationale Sensibilisierungskampagne ausgerollt, welche Kinder im Strassenverkehr

corosol.ch – Plattform lanciert

Unter Federführung der Fahrlehrerverbände haben verschiedene Partner unter dem Label «COROSOL- der Coronavirus Solidaritätsfonds» eine nicht-kommerzielle Plattform für Personalaustausch lanciert. Sie trägt dazu bei, dass Menschen und Branchen, die aktuell nicht tätig sein können, temporär arbeiten können. Getragen wird das Projekt auch von der ASTAG, dem TCS, Schweizerischen Post, Avenergy Suisse und der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK).

Erstmals weniger als 200 Verkehrstote in der Schweiz

2019 gab es erstmals weniger als 200 Verkehrstote in der Schweiz. Insgesamt 187 Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 3639 wurden schwer verletzt. Handlungsbedarf gibt es weiterhin bei den E-Bikes, wo die Zahl der schwerverunfallten Personen (Getötete und Schwerverletzte) erneut gestiegen ist.

Fahren im Alter: Sicherheit dank Fahrberatern

Automobilisten wollen immer länger mobil bleiben. Damit Automobilisten auch im Alter noch sicher unterwegs sind, engagieren sich professionelle Fahrberaterinnen und – berater für die Sicherheit.