Folgen der Beschlüsse des Bundesrates für die Fahraus- und -weiterbildung

Um die Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz einzudämmen und um die Bevölkerung und die Gesundheitsversorgung zu schützen, hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 13. März 2020 weitere Massnahmen beschlossen. Der SFV hat seine Mitglieder heute informiert, was Sache ist.

  • Der Bundesrat verbietet ab sofort und bis Ende April Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen.
  • In Restaurants, Bars und Diskotheken dürfen sich maximal 50 Personen aufhalten.
  • Bis am 4. April sind auch alle Präsenzveranstaltungen an Schulen, Hochschulen und Ausbildungsstätten untersagt. Bereits angesetzte Prüfungen können durchgeführt werden, wenn bestimmte Schutzmassnahmen getroffen werden.

Insbesondere letztere Massnahme hat zu Unsicherheiten bei den aktiven Fahrlehrern/-innen und bei den Aus- und Weiterbildungsstätten geführt, zumal die Kantone dieses Verbot unterschiedlich auslegen. Der Schweiz. Fahrlehrerverband SFV hat sich deshalb gemeinsam mit den Behörden in den vergangenen zwei Tagen intensiv um eine Klärung der Situation bemüht.

Die Vereinigung der kant. Strassenverkehrsämter (asa) empfiehlt den Kantonen in Übereinstimmung mit dem Schweiz. Fahrlehrerverband SFV und nach Rücksprache mit dem Bundesamt für Strassen ASTRA) gewisse Massnahmen, welche die Fahraus- und -weiterbildung betreffen.

Diese sind allen SFV-Mitgliedern mitgeteilt worden.

WICHTIG: Für all diese Informationen/Empfehlungen der Vereinigung der kant. Strassenverkehrsämter (asa) gilt, dass es sich um Empfehlungen handelt. Die Weisungen der einzelnen Kantone können hiervon abweichen und gehen vor.

Der Schweiz. Fahrlehrerverband SFV wird in den kommenden Tagen jedoch alles daransetzen, dass diese Empfehlungen von den Kantonen möglichst einheitlich umgesetzt werden.

Weitere Informationen, beispielsweise zur Handhabung von abgelaufenen Ausweisen / Fahrberechtigungen wegen ausgefallenen OWB-Kursen werden anfangs Woche vom Bundesamt für Strassen ASTRA folgen.