FAQ – oft gestellte Fragen

Sinn und Zweck

Was ist der Sinn und Zweck des allgemeinverbindlichen Berufsbildungsfonds Fahrlehrer?

Der Fonds hat zum Ziel, die höhere Berufsbildung und die berufsorientierte Weiterbildung der Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer zu fördern. Dies ermöglicht die Kosten dafür dadurch durch die gesamte Branche zu tragen und nicht nur durch Verbandsmitglieder.

Was ist der Nutzen des Berufsbildungsfonds Fahrlehrer?

Der Berufsbildungsfonds Fahrlehrer unterstützt finanziell Projekte im Bereich der höheren Berufsbildung sowie der berufsorientierten Weiterbildung. Er ermöglicht dem Schweizerischen Fahrlehrerverband SFV als Träger des Fonds eine aktive Bildungspolitik. Der Berufsbildungsfonds ist eine grossartige Möglichkeit den Beruf der Fahrlehrerin und des Fahrlehrers weiter zu entwickeln. Die Massnahmen, welche mit Gelder aus dem Berufsbildungsfonds Fahrlehrer finanziell unterstützt werden können, sind im Reglement des BBF definiert.

Wer steht hinter dem Berufsbildungsfonds Fahrlehrer?

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) fungiert als Oberaufsichtsbehörde des Fonds. Der Schweizerische Fahrlehrerverband SFV ist der Träger und der Vorstand des Schweizerischen Fahrlehrerverbands SFV ist das Aufsichtsorgan des Fonds.


Geltungsbereich

Für wen und wo gilt der Berufsbildungsfonds Fahrlehrer?

Die Beitragserhebung erfolgt gemäss Art. 9, Absatz 2 des Reglements BBF auf Basis des Systems für Administration, Registrierung und Information (SARI) der Vereinigung der Strassenverkehrsämter (asa).
Für den Geltungsbereich sind Art. 5 und 6 des Reglements BBF massgebend:
1. Gültige Fahrlehrerbewilligung (Code 201 im Führerausweis)
2. Tätigkeit im Abrechnungsjahr als Fahrlehrerin / Fahrlehrer oder als Instruktor von Fahrkursen tätig.

Weshalb gilt der Berufsbildungsfonds Fahrlehrer auch für nicht-Mitglieder des Schweizerischen Fahrlehrerverbands (SFV)?

Mit dem Beschluss vom 2. Juni 2016 hat der Bundesrat der Berufsbildungsfonds Fahrlehrer als allgemeinverbindlich erklärt.


Finazierung und Leistungen

Wie wird der Berufsbildungsfonds finanziert?

Der Berufsbildungsfonds Fahrlehrer wird aus den Beiträgen von allen Fahrlehrerinnen und Fahrlehrern mit gültiger Fahrlehrerbewilligung finanziert. Die Beitragserhebung erfolgt auf Basis des Systems für Administration, Registrierung und Information (SARI) der Vereinigung der Strassenverkehrsämter (asa).

Wie ist sichergestellt, dass die Gelder nicht missbräuchlich verwendet werden?

Die Fondskommission entscheidet über den Einsatz der Gelder. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat die Oberaufsicht über den Berufsbildungsfonds Fahrlehrer und kontrolliert die Jahresrechnung mit dazugehörendem Revisionsbericht.

Welche Projekte kann der Berufsbildungsfonds unterstützen?

Der Berufsbildungsfonds unterstützt gemäss Artikel 8 des Fondsreglements Projekte, welche dem Bereich der höheren Berufsbildung sowie der berufsorientierten Weiterbildung der gesamten Fahrlehrerschaft zugutekommen. Die Höhe der Beiträge wird von der Fondskommission nach Eingang eines Beitragsgesuchs im Rahmen der Fondsmöglichkeiten in der jährlichen Budgetierung bestimmt. Der Vorstand des SFV kann auf Antrag der Fondskommission weitere Massnahmen im Rahmen der höheren Berufsbildung und Weiterbildung beschliessen, die vom Berufsbildungsfonds finanziell unterstützt werden können. Eine aktuelle Übersicht der genehmigten Leistungsgesuche finden Sie auf dieser Webseite unter „Berufsbildungsfonds„.


Beitragspflicht

Wer ist beitragspflichtig?

Für den Geltungsbereich sind Art. 5 und 6 des Reglements BBF massgebend:
1. Gültige Fahrlehrerbewilligung (Code 201 im Führerausweis)
2. Tätigkeit im Abrechnungsjahr als Fahrlehrerin / Fahrlehrer oder als Instruktor von Fahrkursen tätig.

Wie hoch ist mein Betrag?

Der Jahresbeitrag beträgt pro Person CHF 150.00. Der Jahresbeitrag ist nach dem Landesindex der Konsumentenpreise indexiert und wird jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Ich bezahle schon einen Verbandsmitgliederbeitrag und jetzt noch einen Beitrag für den Berufsbildungsfonds Fahrlehrer. Bezahle ich denn da nicht doppelt?

Nein. Der Berufsbildungsfonds Fahrlehrer unterstützt Projekte, von welchen die gesamte Fahrlehrerschaft im Bereich der höheren Berufsbildung sowie der berufsorientierten Weiterbildung profitiert und nicht ausgesprochen Verbandsmitglieder.

Wie kann ich mich von der Beitragspflicht befreien lassen?

Ein Formular für das Befreiungsgesuch wird der jährlichen Rechnung beigelegt. Dies dient Fahrlehrer/innen, welche nicht nach Art. 6 des Reglements BBF tätig sind, bei der Fondskommission eine Befreiung zu beantragen. Solange eine gültige Fahrlehrerbewilligung vorliegt, ist dieses Gesuch ist jährlich inkl. den nötigen Nachweisen einzureichen.


Leistungsgesuche

Wer kann ein Leistungsgesuch stellen?

Es steht grundsätzlich jedem offen ein Leistungsgesuch zu stellen. Das Gesuchsformular sowie die dazugehörige Wegleitung, welche als Hilfe beim Ausfüllen sowie für zusätzliche Informationen dienen soll, befinden sich ebenfalls auf dieser Webseite unter „Berufsbildungsfonds„.

Wie muss ich bei einer Projekteingabe vorgehen?

Das Vorgehen beim Stellen eines Beitragsgesuches ist im Ausführungsreglement des Berufsbildungsfonds Fahrlehrer geregelt. Grundsätzlich kann jedermann ein Gesuch stellen. Die Fondskommission überprüft eingegangene Beitragsgesuche gemäss dem geltenden Leistungskatalog und bestimmt über die verfügbaren Mittel aus dem Fonds.


Weitere Fragen

Wohin kann ich mich bei Fragen zum Berufsbildungsfonds Fahrlehrer wenden?

Schweizerischer Fahrlehrerverband SFV, Geschäftsstelle BBF,
Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 381 03 59
bbf@L-drive.ch

Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch von 08.30h-12.00h
Donnerstag von 08.30h-12.00h und 13.30h – 17.00h